Radikal persönlich – Eine Ausstellung

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mit Fotografien von Ann-Christine Jansson

Die schwedische Fotografin lebte bereits in den 80er Jahren in Westberlin und bereiste mit ihrer dänischen Kollegin Gitte Merrild die DDR. Dort kamen sie in Kontakt mit den ‘Aktivisten’ der Umwelt-Bibliothek, die in diesen Jahren in den Kellern der Zionsgemeinde Raum gefunden hatten. Von dort aus verbreiteten sich halblegale Schriften, wie die Umweltblätter, im ganzen Land. Ann-Christine Jansson hat in ihren eindrucksvollen Bildern Stimmungen, Gefühlszustände und Empfindungen festgehalten, denen es neben einem hohem dokumentarischen Wert noch heute gelingt, etwas von der Atmosphäre jener Zeit zu vermitteln.

Übersicht über die Fotografie und erläuternde Texte

Ann-Christine Jansson, geboren in Schweden, lebt und arbeitet in Berlin. Seit 1980 freiberufliche Fotojournalistin, sowohl für internationale Zeitungen und Magazine als auch für diverse deutsche Magazine wie u.a. “Stern”, “Die Zeit” und “Der Spiegel”. Veröffentlichungen in zahlreichen Buchpublikationen. Ferner Bildredakteurin bei “Svenska Dagbladet”, Schweden und “taz.die tageszeitung”, Berlin. Lehrtätigkeit in Fotografie am “Photocentrum am Wassertor”. Abgeschlossenes Studium der Kunstgeschichte, Pädagogik und Soziologie an der Universität Stockholm.   Während des Studiums Konzeption von “Tomtebogatan” einer Fotoausstellung mit Studenten aus der Fotoschule des Altmeisters der zeitgenössischen skandinavischen Fotografie, Christer Strömholm. bisherige Ausstellungen

Ausstellungseröffnung
31. Oktober 2014, um 17.00 Uhr auf der Empore der Zionskirche
Es sprechen Ulrike Poppe, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der SED-Diktatur, und Bischof Dr. Markus Dröge.
18.00  Uhr Festgottesdienst der Landeskirche zum Reformationstag mit Bischof Dr. Markus Dröge

Logo Monat der Fotografie OFF
Die Ausstellung nimmt teil am Monat OFF der Fotografie in Berlin.